Produktionsausbau im rumänischen Federnwerk

Produktionsausbau im rumänischen Federnwerk: Verdoppelung der Kapazität auf 25.000 Tonnen

 Am 25. Oktober wurde die innerhalb von zwei Jahren erweiterte Produktionshalle im rumänischen Sibiu feierlich eröffnet. Die Jahreskapazität an Federn verdoppelte sich dadurch auf 25.000 Tonnen.

Mehr als 100 Besucher folgten der Einladung zum Eröffnungsfest des erweiterten und modernisierten Frauenthal Automotive Werks in Rumänien. Die feierliche Zeremonie des Bandschneidens übernahmen der Bürgermeister von Sibiu Klaus Johannis, Hannes Winkler, Ventana Holding, Kreispräsident von Sibiu Ioan Cindera und Rudolf Lukavsky, Handelsdelegierter der Österreichischen Botschaft in Bukarest (siehe Foto v.l.n.r.). Unter den interessierten Gästen fanden sich Lokalpolitiker, Behörden, Vertreter der Kunden BPW und der italienischen Nutzfahrzeugindustrie, Print- und TV-Journalisten, Lieferanten sowie das Management von Frauenthal Automotive und Mitarbeiter des Werkes.

Marktführerschaft abgesichert

Die Jahreskapazität des Federnwerkes stieg durch die Investitionen von 13.000 auf 25.000 Tonnen. Frauenthal Automotive verfolgt mit diesem Schritt das Ziel, seine führende Position am Federnmarkt abzusichern und auszubauen sowie seine Produktivität zu erhöhen. Durch die von der rumänischen Regierung geförderten Investitionen entstanden 58 Arbeitsplätze. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre und die größte Herausforderung bestand darin, den Umbau während laufender Produktion vorzunehmen. Angeschafft wurden neben unterschiedlichen Anlagen, eine Vergütungslinie, eine Säge für das Ablängen des Rohmaterials sowie eine Parabelwalze für die Produktion von Hochleistungsfedern. Darüber hinaus wurde die Montagehalle neu dimensioniert, ein Fertiglager und eine Halle für Qualitätsüberprüfungen eingerichtet. Neben der Produktionserweiterung investierte Frauenthal Automotive in die Infrastruktur und verbesserte die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter: Eine Arztpraxis, ein Trainingsraum, Umkleideräume, ein Büro für die Prozessingenieure sowie ein neues System für die Lüftung und Abgasreinigung sind einige Beispiele dafür. Ein weiterer Pluspunkt ist das moderne IT-System zur Produktionsüberwachung, das auch die Kunden mit aktuellen Informationen versorgt.

Abbildungen:
Ribbon cutting